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Neubau Holzrecyclinganlage Areal Hamutt,
Muttenz

Auf dem grossflächigen Areal zwischen den Bahngleisen und der Logistikachse der Hardstrasse wird eine neue Holzrecyclinganlage mit Lagerhallen für Altholz und Waldholz realisiert. Zudem wird ein neues Büro gebaut und das verbliebene Bestandsgebäude als Werkstadt genutzt.

Daten und Fakten

Standort: Hardstrasse 37, 4132 Muttenz
Bauherrschaft: Hamutt AG
Architekt: Architektur Rolf Stalder AG

Planungsbeginn: 08/2013
Baubeginn: 07/2015
Bezug: 06/2016
Bauzeit: 12 Monate

Grundstücksfläche: 7'631 m2
Bauvolumen Lagerhallen: 31'000 m3
Bruttogeschossfläche Lagerhallen: 2'000 m2

Baukosten: CHF 6.7 Mio.

Projektinformation

Das Areal befindet sich in einem Gewerbegebiet in Muttenz unweit des Bahnhofes und grenzt im Norden direkt an die Gleisanlagen. Die Hardstrasse ist mit ihrer guten Anbindung an die Autobahn transporttechnisch sehr gut erschlossen. Daher ist die Lage prädestiniert für den hohen Warenumschlag der Recyclinganlage. Insgesamt werden durch Kombination mit dem Lagerbereich für bereits zerkleinertes Waldholz wichtige Synergien genutzt. Ergänzt wird das Konzept durch einen Bürobau, der sowohl als Logistikzentrale, als auch Büro der Raurica Wald AG mit ihren Tochtergesellschaften fungiert.

Raumprogramm

Es werden zwei grosse Lagerhallen gebaut. Eine davon beinhaltet das im Recyclingprozess geschredderte Altholz. Sie besteht aus drei gleich grossen Abteilen mit etwa 17 m Höhe und einer angeschlossenen kleineren Box für Sondermaterial. Die zweite Halle dient der Lagerung von Waldholzschnitzeln. Es handelt sich hierbei um zwei grosse unterteilte Bereiche mit Überdachung und eine befestigte teilweise ummauerte Fläche zur Zwischenablage. Eines der Bestandsgebäude auf dem Areal bleibt erhalten und dient zukünftig als Werkstatt und Lager. Zudem wird eine bestehende Halle aus einem früheren Betrieb umgezogen und dient dem Schutze der Schreddermaschinen.

Konstruktion und Technik

Das gesamte Areal muss wasserdicht versiegelt werden. Die Umfassungsmauern der Lagerhallen werden in Sichtbeton mit erhöhten Brandschutzanforderungen erstellt. Die Zwischentrennwände erhalten Aussparungen, die mit Holzbohlen bestückt werden. Die Dachkonstruktion besteht aus einheimischem Buchenholz. Es handelt sich hierbei um ein einzigartiges Testobjekt in diesem Bereich. Die Dachabdeckung besteht aus Trapezblech. Dach- und Platzwasser wird in zwei getrennten Becken gesammelt, wovon die Sprinkleranlage zur Staubbekämpfung gespeist wird. Das restliche Meteowasser wird auf dem Platz versickert. Für das Lager Altholz wird eine Förderanlage fest installiert. Im Zufahrtsbereich wird eine entsprechende Wiegetechnik zur Bestimmung der umgeschlagenen Materialmengen eingebaut.