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Hotel Grosspeter,
Basel

Hotel Grosspeter Basel

An prominenter Stelle nahe des Bahnhof SBB liegt das grösste Hotel Basels. Der kraftvolle Monolith mit braun gefärbter Sichtbetonfassade tritt in aktiven Dialog mit seiner unmittelbaren Umgebung. Die expressive Öffnung im Erdgeschoss markiert den klaren Übergang von aussen nach innen.

Daten und Fakten

Standort: Grosspeterstrasse 12, 4052 Basel
Bauherrschaft: Credit Suisse SA
Architekt: Architektur Rolf Stalder AG

Planungsbeginn: 11/2007
Baubeginn: 04/2012
Bezug: 11/2014
Bauzeit: 20 Monate

Grundstücksfläche: 2'257 m2
Bauvolumen: 58'000 m3
Bruttogeschossfläche: 11'967 m2

Anlagekosten: CHF 54 Mio.
Landpreis: CHF 8.2 Mio.
Baukosten: CHF 45.8 Mio.

Projektinformation

Das Hotel liegt zentral und sehr verkehrsgünstig an der Grosspeterstrasse Ecke Münchensteinerstrasse, mit Blick auf die Bahntrasse. Basierend auf dem Bebauungsplan von Miller & Maranta Architekten wurde ein Sichtbetongebäude mit ausdrucksstarker Fassade entwickelt. Die Kraft des Erscheinungsbildes wird nicht zuletzt durch die strenge Fenstereinteilung mit seitlich abgeschrägten Leibungen geprägt. Dadurch treten Elemente wie der offizielle Eingang in besonderem Masse in Erscheinung. Die Aussenraumflächen werden zur Strasse hin und im begrünten Innenhof durch zwei Betonskulpturen geformt und gestaltet. Der Innenausbau erfolgte durch die hauseigenen Stil- und Materialvorgaben der Accor Gruppe als Hotelbetreiber.

Raumprogramm

Der Gebäudekomplex gliedert sich in zwei Hotelbereiche. Der niedrigere 6- geschossige Trakt umfasst das 4* Novotel mit 154 Zimmern, der 8-geschossige Teil hin zur Bahnlinie bietet Raum für das 2* ibis budget mit 194 Zimmern. Im Erdgeschoss befindet sich ein grosses öffentliches Restaurant mit Bar und Lounge. Darüber hinaus wurden vier verschieden grosse Konferenzräume sowie ein Fitnessbereich realisiert. Parkiert wird in einer unterirdischen Einstellhalle mit 79 Parkplätzen.

Konstruktion und Technik

Die Fassade des in Minergie Standard geplanten Gebäudes ist zweischalig in Sichtbeton mit zwischenliegender Dämmschicht ausgeführt. Alle sichtbaren Betonoberflächen wurden farbig lasiert. Zum Innenhof hin wurde eine verputze Aussenwärmedämmung realisiert. Die Fenster sind aus Holz/Metall mit tiefen Fensterbänken aus Aluminium. Die grossflächigen Glasfronten in den unteren Ebenen wurden in einer Pfosten-Riegel-Konstruktion ausgeführt. Geheizt wird mit Fernwärme. Jedes Zimmer erhielt eine Teil-Klimatisierung. Ansonsten wurden die komplexen Vorgaben der heute erforderlichen modernen Hoteltechnik umgesetzt.