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Wohnpark Im Gugger,
Therwil

Das bis dato freie Areal wurde mit zwei punktuellen Mehrfamilienhäusern überbaut, die sich harmonisch in eine sensibel gestaltete Gartenlandschaft einfügen. Pro Gebäude entstanden acht, bzw. neun Mietwohnungen in unterschiedlicher Grösse und individuellen Grundrissen.

Daten und Fakten

Standort: Im Gugger / Falkenstrasse, 4106 Therwil
Bauherrschaft: privat
Architekt: Architektur Rolf Stalder AG

Planungsbeginn: 07/2015
Baustart: 09/2016
Bezug: 04/2018

Grundstücksfläche: 2‘761 m2
Bauvolumen: 11'819 m3
Nutzfläche: 828 m2

Baukosten: CHF 9 Mio.

Projektinformation

Das Areal befindet ich in einem typischen durchmischten Wohngebiet im Süd-Westen von Therwil. Dieses grenzt fast unmittelbar an die Landwirtschaftszone. Um der heute durchaus besonderen Ausgangslage einer noch unbebauten Parzelle gerecht zu werden, wurden vorgängig ausführliche Bebauungsstudien erstellt. Im Ergebis wurden zwei nahezu identische Mehrfamilienhäuser konzipiert, die als Ensemble so zueinander platziert wurden, um zum einen ein Maximum an zusammenhängender Freifläche zu generieren. Zum anderen wurden sie so zueinander verschoben, dass eine bestmögliche Belichtung und viel Privatsphäre gewährleistet bleiben. Inspiriert wurde das Konzept von Stilelementen der Bauhausarchitektur, die in eine moderne Form transferiert wurde. Diese Idee wird von aussen nach innen getragen und durch eine konsequente Farbgebung weiterverfolgt.   

Raumprogramm

Pro Haus können je acht oder neun Wohnungen mit verschiedenen Grössen und Ausrichtungen angeboten werden. Es handelt sich um zwei 2.5, drei 3.5 und zwei 4.5 Z' Wohnungen und einen loftartigen Typus. Jeweils drei - 4 befinden sich im Erdgeschoss mit direktem Gartenzugang. Drei weitere Appartements sind im Obergeschoss und zwei in der Attika untergebracht. Unterirdisch werden die Baukörper durch eine Einstellhalle mit zwei separaten Zufahrtstoren verbunden. In Anbindung an die Treppenhäuser befinden sich die Mieterkeller.

Konstruktion und Technik

Das Gebäude wird in einer klassischen Massivbauweise mit verputzter Aussenwärmedämmung ausgeführt. Die Fenster sind Holz-Metall. Die Besonderheit des Gebäudes ist, dass es auf einer klaren Rasterung basiert. So ist es möglich, sich auf einen Typus mit selber Grösse bei den Brüstungsfenstern zu beschränken. Das zweite Fenstersystem kommt im Balkon- und Terrassenbereich in Form von Schiebefenstern zum Tragen. Auch hier gibt es nur eine Dimension und Ausführung. Lediglich im Attikabereich sind zusätzliche Elemente angehängt. Das System wird durch Panelflächen lebendig strukturiert. In den Wohnungen sind Plattenbeläge und Parkettböden in den Zimmern realisiert. Geheizt wird mit einer gemeinsam genutzten Sole-Wasser-Wärmepumpe.